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Warnlage Deutschland




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WARNLAGEBERICHT für Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 18.08.2019, 07:00 Uhr


Auffrischender Südwestwind. In der Mitte verbreitet Böen Bft 7 bis 8, auf den Berggipfeln Bft 9, vereinzelt 10. Am Nachmittag in der Mitte und im Südwesten zunehmende Gewittergefahr mit Unwetterpotenzial.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE:

Die Kaltfront eines Tiefs nördlich von Schottland hat den Nordwesten erreicht und kommt unter Wellenbildung zunächst kaum südostwärts voran. Dabei wird feuchte, vor allem nach Südosten zu auch teils sehr warme Luft herangeführt.

WIND: Morgens zunächst nur in den Kamm- und Gipfellagen vor allem der zentralen Mittelgebirge stürmische Böen (Bft 8) aus Südwest, auf exponierten Gipfeln auch Sturmböen (Bft 9). Am Vormittag in den mittleren Landesteilen, insbesondere in einem breiten Streifen vom südlichen Nordrhein-Westfalen bzw. Rheinland-Pfalz über die Mitte des Landes hinweg bis nach Brandenburg und Sachsen deutlich auffrischender Südwestwind mit verbreitet steifen bis stürmischen Böen (Bft 7 bis 8), in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge auch Sturmböen (Bft 9), auf exponierten Gipfeln vereinzelte schwere Sturmböen (Bft 10) nicht ausgeschlossen. Abends und in der Nacht zum Montag von Westen her wieder rasch abnehmender Wind. GEWITTER: Nachmittags im Westen und in den mittleren Landesteilen einzelne Gewitter, rasch ostnordostwärts bis in den Osten ziehend. Dabei lokal eng begrenzt Gefahr von Starkregen, kleinkörnigem Hagel und vor allem von Sturm-, vereinzelt auch von schweren Sturmböen (Bft 9 bis 10), Unwetter durch Orkanböen (Bft 11 bis 12) sind nicht ausgeschlossen. Im Laufe des späten Nachmittags und abends auch weiter südlich ansetzend (Baden-Württemberg, Saarland, Pfalz, Bayern) einzelne kräftige Gewitter, ebenfalls ostwärts nach Franken bzw. in die Oberpfalz ziehend. Dabei etwas erhöhtes Unwetterpotenzial aufgrund von Hagel und Starkregen, aber auch aufgrund schwerer Sturm- bis hin zu orkanartigen Böen. In der Nacht zum Montag im Süden und in den mittleren Landesteilen weiterhin einzelne Gewitter, insgesamt aber abnehmende Unwettergefahr. Gebietsweise auch mehrstündiger Starkregen. STARKREGEN: In der Nacht zum Montag im Südwesten schauerartiger, vereinzelt auch gewittriger Regen, dabei ebenfalls gebietsweise mehr als 20 mm innerhalb mehrerer Stunden.

Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 18.08.2019, 11:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Olaf Pels Leusden



Wochenvorhersage WETTERGEFAHREN Deutschland

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Sonntag, 18.08.2019, 07:00 Uhr


Zunächst starke, teils schwere Gewitter sowie Stark- bzw. Dauerregen. Ab Mittwoch Wetterberuhigung.

Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Montag, 19.08.2019, 24:00 Uhr

Am Sonntag von Westen auf Teile der Mitte übergreifend sowie auch im Süden Gewitter; Unwetter durch schwere Sturm- und orkanartige Böen. Auch abseits der Gewitter im Bergland Gefahr von Sturmböen. In der Nacht zum Montag vom Südwesten auf den Süden und den östlichen Mittelgebirgsraum übergreifend mit Gewittern durchsetzter und mit geringer Wahrscheinlichkeit anfangs auch unwetterartiger Starkregen. Am Montag im Südosten und ganz im Süden erneut Gewitter, Starkregen dabei zusehends weniger wahrscheinlich. Außerdem in Nordseenähe teils wiederholt kurze Gewitter, in Verbindung damit stürmische Böen nicht auszuschließen.
Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Mittwoch, 21.08.2019

Am Dienstag im Süden und Südosten aufkommender länger anhaltender und schauerartig verstärkter Regen, allmählich ostwärts verlagernd Regional Stark-/Dauerregen wahrscheinlich. Im Südosten Bayerns einzelne starke Gewitter. In den Hochlagen der Alpen stürmische Böen oder Sturmböen. Am Mittwoch werden voraussichtlich keine markanten Warnereignisse erwartet.

Ausblick bis Freitag, 23.08.2019
Bis einschließlich Freitag ist nach derzeitigem Stand weiter nicht mit markanten Wetterereignissen zu rechnen.

Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 18.08.2019, 11:00 Uhr

DWD/VBZ Offenbach

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